Das Problem wieso es Dir nicht gelingt Dich aufzuraffen, hängt von Deiner Persönlichkeit und Deiner bisherigen Erfahrung ab, wie Du mit Herausforderungen umgegangen bist.

Das Wort Herausforderung beinhaltet, dass eine gewisse Sache Uns dazu auffordert aus unserer bestehenden Situation heraus zu treten. Viele wollen das nicht. Denn da wo Wir uns gerade befinden, empfinden wir es als bequem. In Wahrheit aber, denken wir darüber nach wie es wohl wäre, wenn….

Die Zeit, die Wir mit kläglichen Gedanken verbringen, wieso Wir Uns schon wieder nicht aufgerafft haben, hätten Wir genauso in Selbstmotivation verharren können.

Der Unterschied zwischen die, die es machen (Typ I) und die, die davon träumen (Typ II).

Typ I ist ein Träumer und Visionär. Er ist mutig genug nach seinen Träumen und Visionen zu greifen. Dieser Typ ist hat keine Angst zum scheitern. Angst hat er nur, vor verpassten Gelegenheiten. Er betrachtet Fehler als wichtige Elemente um über sich hinaus zu wachsen. Für ihn bedeutet wahres versagen, sich neuen Herausforderungen nicht zu stellen. Er freut sich über aufrichtige Kritik und sucht in jedem Problem die passende Lösung. Er sieht Fehler ein, lässt sich gern belehren und ist in der Lage schnelle Entscheidungen zu treffen. Er gibt niemanden die Schuld, sondern sieht sich selbst als den Verantwortlichen. Er bewertet nicht nach gut oder schlecht, weil er sich nur auf das Ergebnis bezieht. Er beharrt nicht auf sein Recht, sondern auf Gleichgerechtigkeit. Er begrüßt Veränderungen und besitzt eine schnelle Anpassungsfähigkeit. Trotz Erkennung des Schwierigkeitsgrades, scheut dieser Typ nicht, vor komplexen Umständen zurück.

Typ II ist ebenfalls ein Träumer. Er wünscht sich Veränderung durch Hoffnung herbei. Er hat Angst zu versagen und verbindet diese mit Ablehnung. Er zweifelt jede Entscheidung an und stellt immer Fragen, die mit Problemen verbunden sind. Er ist nicht bereit für Neues und fürchtet das Unbekannte. Bewertet Dinge mit gut oder schlecht. Anstelle der Möglichkeit, sieht dieser Typ eher die Risiken. Angefangenes bringt er nicht zu ende, weil er in dem Irrglaube lebt, dass alles reibungslos ablaufen würde. Läuft es nicht ganz nach seiner Vorstellung, gibt er anderen dafür die Schuld.

Typ I kann ganz klare Entscheidungen treffen und Verantwortung für sein Handeln übernehmen.
Typ II bewegt sich in seiner Komfortzone und fürchtet Herausforderungen.

Ich möchte hier ganz klar deutlich machen, dass Ich niemanden dafür verurteilen will, sollte er sich in Typ II wiederfinden. Ich distanziere mich von jeglicher Art Verurteilung und bin eher der Überzeugung, dass in jedem von Uns etwas einzigartiges steckt. Hier werden nur zwei Typen beschrieben die sich stark in ihrer Art und dem Umgang mit dem Leben selbst, unterscheiden. Ich persönlich empfinde weder Abneigung zu Typ II noch Anziehung zu Typ I. Ich will viel mehr dazu aufrufen, dass in ganz vielen unter euch, auch ein Typ I steckt. Welcher Typ Du sein möchtest, hängt von keinem Zufall oder Glück ab – Nur allein von Deinem Mut.