Jeder ist davon betroffen. Lebensphasen die uns unglücklich stimmen, bewegen uns zum nachdenken. Im Moment der Erkenntnis, überkommt uns schlagartig die Sinnlosigkeit unseres jetzigen Tun’s. Sei es der Job, die Beziehung oder andere Situationen. Wir wünschen uns nur eins – Eine Veränderung.

Oft wissen wir aber nicht, wo genau wir anfangen sollen bzw. wie wir anfangen sollen. Was erwartet uns? Wir haben zwar eine Vorstellung davon, wie es am Ende auszusehen hat, aber wie wir den Weg dahin zu gestalten haben, wissen wir nicht. Schon daran zu denken, auf so viel Unbekanntes zu stoßen, fürchtet uns. Als nächstes fragen wir dann, wie es wohl die anderen gemacht haben?

Die Antwort auf diese Frage: Wenn der Mut zum Loslassen größer ist, als die Furcht vor dem Unbekannten, entsteht die Geburt der Veränderung.

Jedoch braucht alles Neuegeborene viel Pflege, Zeit und Geduld um zum Vorschein zu kommen. Wer hier eine zu hohe Erwartungshaltung hat, wird schnell demotiviert.

In unserer Vorstellung spielt sich alles reibungslos ab. Umstände oder Praxisprobleme werden übersehen. Wir halten uns nur, die schönen Bilder vor Augen. „Der perfekte Körper; das schöne Auto; ein großes Haus; einen hohen Kontostand“ ect. Unsere Gedanken bekommen so viel Macht, dass sie uns in einen euphorischen Zustand versetzen und somit alle Unwägbarkeiten überspringen.

Geht es an die Praxis, merken wir schnell, dass die Vorstellung von der Realität sehr weit entfernt ist. Der innere Schweinehund macht sich hier richtig breit. Für unser Gehirn ist es sehr anstrengend herauszufinden, welche Fertigkeiten in der jeweiligen neuen Aufgaben, erfordert werden. Dabei werden große Mengen an Zucker und Mineralien verbraucht. (Der Grund zum plötzlichen Griff zur Schokolade; Beim lernen schlagartig müde werden) Unser Gehirn versucht dann, sparsam zu bleiben bzw. neue Aufgaben in Routine umzuwandeln. (Übrigens: An diesem Punkt, geben die Meisten auf)

Eine Veränderung sollte klein anfangen. Wenn wir lernen Kleinigkeiten wie beispielsweiße, zum Buch zu greifen statt den Fernseher einzuschalten oder Wasser statt Saft zu trinken, übernehmen WIR die Bestimmung unseres Bewusstseins und überlassen es nicht unserem Gemüt. Somit weihen wir uns auf eine sanfte Art und Weiße in Neues ein.

Die erste Zeit ist eben die schwierigste. Wir fühlen uns orientierungslos und unbeholfen. Wir hinterfragen unsere Entscheidung und zweifeln den bevorstehenden Weg an. Hier ist es ganz wichtig am Ball zu bleiben und sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Der Prozess für Veränderungen, wird oft nur machbar wenn die fehlende Willensstärke und Disziplin mit Motivation und Anleitung gefördert wird. Denn nur Du selbst bist es, der seine Vorstellung in Taten umsetzt. Es braucht aber etwas Zeit um sich an das Neue zu gewöhnen. Step by Step. Es sind die kleinen Schritte die einem das Laufen ermöglichen.

Hat man sich an das Neue gewohnt, wartet schon die nächste Veränderung auf Dich.

Mein Appell an Dich:
Lass dir von den Eliten keinen Scheiß erzählen. Von wegen schneller Erfolg – Hier ist alles harte Arbeit. 
Und wenn dein Motiv stärker als jegliche Ausrede ist, bist du gerade dabei eine großartige Entwicklung zu vernehmen. Bleib am Ball. Es wird sich lohnen! Du weißt ja, die Belohnung ist immer größer als die erbrachte Arbeit!